Verschiedene Methoden der BARF-Portionierung – Finde deinen Stil!
Barfen ist nicht nur eine Frage der richtigen Zutaten, sondern auch der besten Methode, um das Futter effizient vorzubereiten. Manche mögen es spontan, andere lieber durchgeplant – hier stellen wir euch drei verschiedene Methoden vor, die sich im Alltag bewährt haben. Vielleicht erkennst du dich ja in einer davon wieder?
Methode 1: Die Chefin Naomi – Der schnelle BARF-Mix
Naomi ist eine Frau der Effizienz. Ihre Golden Doodle-Dame Lilly (8 kg) bekommt ihre tägliche Mahlzeit auf eine wunderbar unkomplizierte Weise: Die perfekt portionierte Balance-Wurst taut über Nacht im Kühlschrank auf, sodass sie am Morgen griffbereit ist. Dazu gibt es einen selbstgemachten Gemüse- oder Fruchtsmoothie, den Naomi einmal pro Woche vorbereitet. Dann heisst es nur noch: Wurst aus dem Kühlschrank, Gemüsebrei rein, gewünschte Zusätze dazu, einmal umrühren – und fertig ist das Menü für den Tag!
Auch hier gilt: Planung ist das halbe Leben! Sobald die neue Bestellung eintrifft, portioniert Naomi die Würste in passende Mengen und friert sie wieder ein – so muss sie morgens nicht lange überlegen.
Geht es auf Reisen, landen die sterilisierten Balance-Würste einfach im Gepäck, und Lilly bleibt auch unterwegs bestens versorgt.
Methode 2: Strukturqueen Christel – Einmal vorbereiten, wochenlang profitieren
Christel ist die Planerin unter den barfern. Ihre beiden Huskies Duke (35 kg) und Amelka (18 kg) lieben ihre Mahlzeiten – und Christel liebt es, gut organisiert zu sein. Deshalb nimmt sie sich einmal im Monat ein paar Stunden Zeit, um 36 Futterbehälter nach Plan zu füllen. Fleisch, Gemüse, Zusätze – die Einzelkomponenten kommen abgewogen und portioniert in Tupperware und wandern in den Tiefkühler. Morgens muss sie nur noch eine fertige Portion herausnehmen und den nächsten Behälter zum Auftauen in den Kühlschrank legen.
Diese Methode hat einen klaren Vorteil: Einmal Aufwand, dann wochenlang Ruhe! Keine Rechnerei, keine täglichen Vorbereitungen – alles ist perfekt durchgeplant. Und für den Urlaub? Kein Problem! Geht’s in die Ferienwohnung mit Gefrierfach, kommen die vorbereiteten Behälter mit. Für längere Reisen setzt sie auf Trocken-BARF oder sterilisierte Würste – flexibel, praktisch und immer frisch!
Methode 3: Frischfleisch-Muffel Jill – Die praktische BARF-Alternative
Jill liebt es unkompliziert und flexibel – aber rohes Fleisch verarbeiten? Das ist nicht ihr Ding. Trotzdem möchte sie ihrer kleinen Polonka-Dame Polly (4 kg) nur das Beste bieten. Ihr Kompromiss: sterilisierte BARF-Würste oder Trocken-BARF.
Morgens gibt sie einfach die benötigte Fleischmenge in den Napf. Bei den sterilisierten Würsten ergänzt sie individuell die nötigen Zusätze, während sie beim Trocken-BARF zusätzlich das benötigte Gemüse ergänzt. Auch hier macht sie es sich leicht und greift zu den fertigen Gemüse-Beeren-Flocken.
Das Beste daran? Auch auf Reisen muss sie nichts umstellen! Polly bekommt weiterhin hochwertiges Futter, und wenn Jill sich doch mal überwindet, gibt es zur Abwechslung einen natürlichen Snack – etwa einen Poulethals oder ein Schlesinger-Schnitz. So bleibt die Ernährung artgerecht, ohne dass Jill sich täglich mit rohem Fleisch auseinandersetzen muss.
Und wie barfst du?
Ob Planungstalent, Spontanfütterer oder Fleisch-Muffel – die Möglichkeiten beim barfen sind grenzenlos. Jeder entwickelt mit der Zeit seine eigene Routine, die zum Alltag passt. Welche Methode spricht dich am meisten an? Oder hast du eine ganz eigene Herangehensweise?
Hast du Fragen zu einer unserer Methoden? Melde dich ungeniert – wir teilen gerne unsere Tipps und Tricks mit dir!
Fazit
Es gibt verschiedene Ansätze zur Portionierung und Vorbereitung von BARF-Mahlzeiten für Hunde und Katzen. Ob tägliche frische Zubereitung, wöchentliche Vorbereitung oder die Vorratshaltung für mehrere Wochen – jede Methode hat ihre Vorteile. Entscheidend ist, dass die Zubereitung hygienisch und nährstoffschonend erfolgt. Wer diese Tipps beachtet, macht die BARF-Fütterung nicht nur einfacher, sondern sorgt auch für eine gesunde und ausgewogene Ernährung seines Tieres.